Neue Mittelschule mit Herz & Schwerpunkt Informatik

Die Neue Mittelschule hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für den Übertritt in weiterführende mittlere und höhere Schulen zu befähigen sowie auf das Berufsleben vorzubereiten.
Ziel ist es, jede Schülerin und jeden Schüler im Sinne der Chancengerechtigkeit bestmöglich individuell zu fördern. Durch eine fundierte Bildungs- und Berufsorientierung erhalten Schülerinnen und Schüler aufbauend auf ihre Stärken gezielte Beratung, um eine verbesserte Bildungs- und Berufsentscheidungen am Ende der NMS sicher zu stellen.

 


 

Organisation

Grundsätzlich werden in der Neuen Mittelschule alle Schülerinnen und Schüler in allen Unterrichtsgegenständen gemeinsam in der Klasse unterrichtet. Das heißt, es gibt keine Leistungsgruppen in den Fächern Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik.

Folgende pädagogische Maßnahmen zur inneren Differenzierung des Unterrichts und Individualisierung des Lernens sind gesetzlich vorgesehen:

  • Zwei Lehrpersonen unterrichten in einer Klasse gemeinsam – in den Fächern Deutsch, Lebende Fremdsprache Englisch und Mathematik wird so die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler effektiv umgesetzt.
  • Begabungs- und Begabtenförderung entlang der Stärken und Talente der Schülerinnen und Schüler
  • Individualisierter, auf die Bedürfnisse und Potenziale des Kindes angepasster Unterricht in der Klasse: Das Lernen orientiert sich an den Stärken jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers; Schwächen werden nicht vernachlässigt. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Lerntempo unterstützen einander und profitieren voneinander.
  • Förderung in zeitlich begrenzt und flexibel gebildeten Schülergruppen: Nicht alle Schülerinnen und Schüler müssen gleichzeitig, dasselbe, im selben Tempo, auf die gleiche Art und Weise lernen. Überforderung und Unterforderung werden so vermieden.
  • Maßnahmen zur inklusiven Pädagogik und Diversität werden umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen schrittweise die Verantwortung für ihr Lernen. Dabei werden sie von den Lehrerinnen und Lehrern optimal unterstützt. Damit bleibt auch die Freude am Lernen erhalten, der stete Leistungszuwachs schafft persönlichen Erfolg ...und Erfolg motiviert!
  • Die Lehrpersonen gestalten sowohl gemeinsam im Team als auch individuell bestmögliche Lernbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler.

 

Neue Wege der Rückmeldung zusätzlich zur Beurteilung mit Ziffernnoten werden durch die folgenden besonderen Elemente Stärken, Fähigkeiten und Talente der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt gerückt:

Ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (edL)

Für jede erfolgreich absolvierte Schulstufe erhält die Schülerin bzw. der Schüler zusätzlich zum Jahreszeugnis eine ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung, die individuelle Stärken sichtbar werden lässt.

Kinder-Eltern-LehrerInnen-Gespräche (KEL-Gespräche)

KEL Gespräche sind Kinder-Eltern-Lehrpersonen-Gespräche, die zumindest einmal im Jahr stattfinden. Schülerinnen und Schüler führen mit ihren Eltern und Lehrpersonen gemeinsam ein Gespräch über Lernerfolge, Lernfortschritte und Lernprozesse.

Die Kinder werden auf diese Form der Rückmeldung in der Schule vorbereitet.

Die KEL-Gespräche stärken das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schülern und sorgen darüber hinaus für ein wertschätzendes Schulklima.

 

Leistungsbeurteilung

1. und 2. Klasse der NMS (5. und 6. Schulstufe)

Das Notensystem wird wie in der Volksschule mit der 5-teiligen Notenskala in allen Unterrichtsgegenständen fortgeführt.

3. und 4. Klasse der NMS (7. und 8. Schulstufe)

In Deutsch, Lebende Fremdsprache, Mathematik erfolgt die Beurteilung nach den Bildungszielen einer vertieften oder grundlegenden Allgemeinbildung.

Die Beurteilung nach dem Bildungsziel der vertieften Allgemeinbildung entspricht der Beurteilung an der AHS-Unterstufe und wird im Zeugnis mit dem Zusatz „vertiefte Allgemeinbildung“ ausgewiesen.



(Quelle : BMBF / Neue Mittelschule)